Brandenburgs Gesundheitsministerin sieht wachsenden Unterstützungsbedarf

Brandenburgs Gesundheits- und Sozialministerin Britta Müller hat im Landtag den steigenden Unterstützungsbedarf in der Gesellschaft betont. Anlass war die Debatte um den Doppelhaushalt 2025/2026, für den ihr Ministerium Ausgaben von 1,747 Milliarden Euro im Jahr 2025 und 1,915 Milliarden Euro im Jahr 2026 plant.

Rund 92 Prozent davon sind für gesetzlich verpflichtende Leistungen wie Sozialhilfe und Eingliederungshilfe vorgesehen.

Müller nannte die Investitionspauschale für Krankenhäuser in Höhe von 200 Millionen Euro pro Jahr einen Schwerpunkt. Diese Mittel sollen die medizinische Versorgung im Land sichern.

Weitere Prioritäten sind der Pakt für Pflege, das Landärzteprogramm und die Förderung von Familienzentren sowie des Netzwerks „DiReNa“ für Long-Covid- und Post-Vac-Patienten.

Die Ministerin erklärte, dass man trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen handlungsfähig bleibe. Man lasse niemanden zurück, sagte Müller.

Gleichzeitig verwies sie auf gezielte Investitionen in die Zukunft, etwa in die Krankenhauslandschaft und wohnortnahe Unterstützungsangebote.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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