CDU-Politiker warnt vor neuer Flüchtlingswelle durch Israel-Iran-Krieg

Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hält es nicht für ausgeschlossen, dass der Krieg zwischen Israel und dem Iran eine neue Flüchtlingswelle in Richtung Mitteleuropa in Bewegung setzen könnte.

„Man sieht ja die Bilder insbesondere aus Teheran, dass dort eine Fluchtwelle sich in Bewegung gesetzt hat“, sagte Throm den Sendern RTL und ntv. „Bisher spüren wir hier in Europa noch nichts, aber es ist ja nicht weit weg.“ Es sei ja mehr oder weniger vor der europäischen Haustür. „Und da muss man einfach darauf hinweisen, dass Flucht auch nach dem Subsidiaritätsprinzip internationalen Flüchtlingsrechts zunächst in der Heimat oder Nachbarregionen stattfinden muss und soll. Und deswegen gilt auch für uns hier eine gewisse Zurückhaltung in Europa“, sagte der CDU-Politiker weiter.

Russland und Weißrussland setzten die Migration als Mittel der hybriden Kriegsführung ein. „Russland und als Helfer Belarus sind da alle Mittel recht und sicherlich auch in diesem Fall. Man versucht eben über dieses Mittel auch Europa, insbesondere Deutschland, zu destabilisieren. Und deswegen müssen wir hier auch ein besonderes Augenmerk darauflegen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Verwaltungs-App: Deutschland-App liegt hinter Zeitplan zurück – Digitalminister Wildberger nennt höhere Ansprüche als Grund

    Die von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) geplante Verwaltungs-App liegt deutlich hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück. Das schreibt das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Kommunen, die die „Deutschland-App“ in einem Pilotbetrieb erproben…

    Wetterbericht für Berlin/Brandenburg (23.10.2026)

    Heute ist es in Berlin und Brandenburg zunächst heiter. Ab Mittag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her, und der Regen breitet sich ostwärts aus. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 12…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert