Linke kritisiert Bahn-Entscheidungen als Belastung für Familien und Pendler

Die Linke-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat die jüngsten Entscheidungen der Deutschen Bahn scharf kritisiert. Dazu zählen die Abschaffung der kostenlosen Familienreservierung und die Streichung der Frühverbindung des ICE von Schwerin nach Hamburg ab 2026. Fraktionsvorsitzende Jeannine Rösler teilte mit, dass Familien nun deutlich mehr für Sitzplatzreservierungen zahlen müssten – eine vierköpfige Familie etwa statt 10,40 Euro künftig 22 Euro pro einfache Fahrt.

Rösler warf der Bahn vor, sich zu einem ‚Unternehmen für Besserverdienende‘ zu entwickeln.

Besonders Familien mit geringem Einkommen würden durch die Änderungen belastet. Zugfahren dürfe kein Luxus sein, sondern müsse für alle erschwinglich bleiben, forderte die Politikerin.

Kritik übte die Linke auch an der geplanten Streichung der morgendlichen ICE-Verbindung von Schwerin nach Hamburg.

Ohne diese Verbindung könnten Pendler Hamburg frühestens um 08:50 Uhr erreichen – zu spät für viele Berufstätige. Die Fraktion fordert die Wiedereinführung der Familienreservierung und den Erhalt der Frühverbindung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Mehrere Brände in Westmecklenburg beschäftigen Einsatzkräfte

    Innerhalb weniger Stunden sind in Westmecklenburg drei Brände ausgebrochen, die Einsätze von Polizei und Feuerwehr erforderlich machten. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. In Warlitz geriet am Dienstag gegen…

    Brandenburgs neue Regierung: SPD und CDU stellen Koalitionsvertrag vor

    Knapp zwei Monate nach dem Aus der Koalition von SPD und BSW in Brandenburg haben die Sozialdemokraten und die CDU ihren Koalitionsvertrag für ein gemeinsames Bündnis vorgestellt.Das Papier mit der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert