CDU Brandenburg hält Landesvergabegesetz nach Mindestlohnerhöhung für überflüssig

Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert die Abschaffung des Landesvergabegesetzes nach der beschlossenen Erhöhung des Mindestlohns. Fraktionschef Jan Redmann erklärte, das Gesetz sei ab 2026 nicht mehr sinnvoll, da der landesspezifische Vergabemindestlohn dann unter dem allgemeinen Mindestlohn liege.

Redmann kritisierte das Landesvergabegesetz als „ideologisch motiviertes Sonderrecht“, das Unternehmen zusätzlich belaste und Bürokratie schaffe.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte zuvor signalisiert, das Gesetz überarbeiten zu wollen. Die CDU sieht dafür nun jedoch keinen Bedarf mehr.

Statt Symbolpolitik brauche Brandenburg einfache, praxistaugliche Regeln, die die Wirtschaft stärkten, so Redmann weiter.

Die CDU-Fraktion setzt sich für eine Abschaffung des Landesvergabegesetzes ein, das bisher Mindestlöhne bei öffentlichen Aufträgen regelte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wetterbericht für Berlin/Brandenburg (19.07.2026)

    Die Wetterlage in Berlin und Brandenburg wird aktuell von einem Tief über Skandinavien und einem Hoch über dem Nordostatlantik beeinflusst. Demnach gelangt mit nordwestlicher Strömung schubweise weniger warme Luft in…

    Südkorea plant Erleichterungen für den Won-Handel

    Die südkoreanische Regierung will den Zugang zum Won deutlich erleichtern. Ziel sei es, die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen, teilte das Finanzministerium am Sonntag mit. Dazu…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert