CDU Brandenburg hält Landesvergabegesetz nach Mindestlohnerhöhung für überflüssig

Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag fordert die Abschaffung des Landesvergabegesetzes nach der beschlossenen Erhöhung des Mindestlohns. Fraktionschef Jan Redmann erklärte, das Gesetz sei ab 2026 nicht mehr sinnvoll, da der landesspezifische Vergabemindestlohn dann unter dem allgemeinen Mindestlohn liege.

Redmann kritisierte das Landesvergabegesetz als „ideologisch motiviertes Sonderrecht“, das Unternehmen zusätzlich belaste und Bürokratie schaffe.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte zuvor signalisiert, das Gesetz überarbeiten zu wollen. Die CDU sieht dafür nun jedoch keinen Bedarf mehr.

Statt Symbolpolitik brauche Brandenburg einfache, praxistaugliche Regeln, die die Wirtschaft stärkten, so Redmann weiter.

Die CDU-Fraktion setzt sich für eine Abschaffung des Landesvergabegesetzes ein, das bisher Mindestlöhne bei öffentlichen Aufträgen regelte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    US-Außenminister Rubio hält Iran-Abkommen noch am Montag für möglich

    US-Außenminister Marco Rubio hält den baldigen Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges mit dem Iran weiter für möglich. Dieser könne noch im Laufe des Montags zustande kommen, sagte Rubio…

    Wetterbericht für Berlin/Brandenburg (25.05.2026)

    Heute erwartet Berlin und Brandenburg ein überwiegend sonniger und warmer Tag. Es bleibt trocken, Regen ist nicht zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 29 Grad, begleitet von einem…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert