Potsdam verbietet Wasserentnahme aus Seen und Flüssen

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern wie Seen, Flüssen und Gräben untersagt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort bis zum 10. Oktober und sieht bei Verstößen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor.

Grund für das Verbot ist die anhaltende Trockenheit. Trotz vereinzelter Regenfälle reichen die Niederschläge nicht aus, um die niedrigen Wasserstände auszugleichen.

Besonders die Havel und die Nuthe führen extrem wenig Wasser. Die Stadt warnt vor ökologischen Schäden wie Algenwachstum und Fischsterben durch die zusätzliche Entnahme.

Die Verwaltung gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser: Gießen sollte in den kühlen Morgen- oder Abendstunden erfolgen, Regenwasser sollte gesammelt und Mulch zum Feuchthalten des Bodens genutzt werden.

Auf das Bewässern von Rasenflächen soll möglichst verzichtet werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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