Potsdam verbietet Wasserentnahme aus Seen und Flüssen

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern wie Seen, Flüssen und Gräben untersagt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort bis zum 10. Oktober und sieht bei Verstößen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor.

Grund für das Verbot ist die anhaltende Trockenheit. Trotz vereinzelter Regenfälle reichen die Niederschläge nicht aus, um die niedrigen Wasserstände auszugleichen.

Besonders die Havel und die Nuthe führen extrem wenig Wasser. Die Stadt warnt vor ökologischen Schäden wie Algenwachstum und Fischsterben durch die zusätzliche Entnahme.

Die Verwaltung gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser: Gießen sollte in den kühlen Morgen- oder Abendstunden erfolgen, Regenwasser sollte gesammelt und Mulch zum Feuchthalten des Bodens genutzt werden.

Auf das Bewässern von Rasenflächen soll möglichst verzichtet werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Grüne fordern mehr Engagement für Hightech-Milliarden in Brandenburg

    Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke (Grüne) hat den Potsdam Science Park in Golm als Schlüsselstandort für die Zukunft des Landes bezeichnet. Bei einem Besuch mehrerer Forschungseinrichtungen betonte sie das Potenzial des…

    Heilbronn hat höchste Kaufkraft in Deutschland – IW-Studie zu regionalen Einkommensunterschieden

    Die Einwohner von Heilbronn haben laut einer aktuellen Auswertung die höchste Kaufkraft in Deutschland.Das teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Sonntag mit, das amtliche Einkommensdaten um regionale Preisunterschiede…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert