Potsdam verbietet Wasserentnahme aus Seen und Flüssen

Die Landeshauptstadt Potsdam hat die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern wie Seen, Flüssen und Gräben untersagt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Allgemeinverfügung gilt ab sofort bis zum 10. Oktober und sieht bei Verstößen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor.

Grund für das Verbot ist die anhaltende Trockenheit. Trotz vereinzelter Regenfälle reichen die Niederschläge nicht aus, um die niedrigen Wasserstände auszugleichen.

Besonders die Havel und die Nuthe führen extrem wenig Wasser. Die Stadt warnt vor ökologischen Schäden wie Algenwachstum und Fischsterben durch die zusätzliche Entnahme.

Die Verwaltung gibt Tipps zum sparsamen Umgang mit Wasser: Gießen sollte in den kühlen Morgen- oder Abendstunden erfolgen, Regenwasser sollte gesammelt und Mulch zum Feuchthalten des Bodens genutzt werden.

Auf das Bewässern von Rasenflächen soll möglichst verzichtet werden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    US-Börsen uneinheitlich: Dow Jones steigt leicht, Nasdaq fällt

    Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.921 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum…

    Galeria-Miteigentümer Beetz sieht nach Kreditzusage Politik und Vermieter in der Pflicht

    Bernd Beetz, Miteigentümer der Warenhauskette Galeria, hat nach der Freigabe eines Rettungskredits nun auch von der Politik und von Sozialpartnern Unterstützung gefordert und ein neues Konzept für die Filialen angekündigt.„Für…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert