Brandenburger Landwirte bauen mehr Getreide an

Brandenburgs Landwirte haben ihre Anbauflächen für Getreide im Jahr 2025 ausgeweitet. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilte am Montag mit, dass Getreide, einschließlich Körnermais, inzwischen fast die Hälfte der insgesamt 981.700 Hektar Ackerfläche einnimmt.

Der Getreideanbau stieg gegenüber 2024 um rund 12.100 Hektar auf insgesamt 485.900 Hektar.

Bei den beiden wichtigsten Getreidearten Weizen und Roggen gab es gegenläufige Entwicklungen. Weizen wurde auf 164.800 Hektar angebaut, was einem Zuwachs von 12.300 Hektar im Vergleich zu 2024 entspricht.

Die Roggenfläche sank hingegen um 1 % auf 131.000 Hektar. Auch Gerste verzeichnete einen Rückgang um knapp 8 % auf 102.400 Hektar.

Die Triticale-Fläche wuchs auf 29.200 Hektar, was einem Anstieg von 5 % entspricht. Hafer legte um etwa ein Viertel zu und erreichte 19.400 Hektar.

Mais blieb mit 190.000 Hektar die anbaustärkste Kultur in Brandenburg.

Rund 19 % der Ackerfläche wurden mit verschiedenen Nutzungsformen von Mais, vor allem Körner- und Silomais, bestellt. Ölfrüchte nahmen gut 12 % der Ackerfläche ein, wobei die Anbaufläche um 4 % auf 118.600 Hektar stieg. Besonders stark legten die Sonnenblumen zu, deren Anbaufläche von 16.500 auf 21.400 Hektar anwuchs, was einem Zuwachs von 30 % entspricht.

Winterraps, Brandenburgs wichtigste Ölpflanze, ging leicht auf 92.500 Hektar zurück.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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