Umfrage: Deutsche Händler kämpfen mit Social-Media-Marketing

Fast die Hälfte der deutschen Handelsunternehmen, die ein Social-Media-Profil betreiben, hat Probleme damit, regelmäßig Inhalte zu teilen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom.

Neben den regelmäßigen Posts haben die Unternehmen demnach auch Schwierigkeiten bei der Erstellung interessanter Inhalte (34 Prozent) und bei der kontinuierlichen Kanalbetreuung (23 Prozent). Während rund 35 Prozent die Verfälschung der Kennzahlen durch Fakeprofile problematisieren, ergeben sich auch im Umgang mit echten Nutzern Probleme. So geben 41 Prozent der Händler an, dass der Umgang mit negativen Kommentaren zu den größten Herausforderungen bei der Nutzung dieser Kanäle zählt.

Insgesamt ist sich fast die Hälfte der Händler darüber einig, dass der Aufwand für Social-Media-Marketing oft in keinem Verhältnis zum Geschäftserfolg steht (46 Prozent). Zugleich ist der Einsatz von bezahlter Werbung auf sozialen Plattformen jedoch viele Firmen unverzichtbar geworden (42 Prozent).

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 505 Unternehmen aus Groß-, Einzel- und Kraftfahrzeughandel ab zehn Beschäftigten in Deutschland, darunter 298 Unternehmen, die ein Profil in den sozialen Medien haben. Die Befragung fand im Zeitraum von der elften bis zur 19. Kalenderwoche 2025 statt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Tragisches Versehen: Neunjährige Australierin bei Polizeieinsatz in Pakistan getötet

    Ein neunjähriges Mädchen aus Perth ist in Pakistan von der Polizei erschossen worden. Wie die lokalen Behörden mitteilten, handelte es sich um einen Fall von Verwechslung während eines bewaffneten Raubüberfalls.Die…

    Kretschmer zu Einkommensteuer-Reform: Länder können keine Einnahmeausfälle verkraften

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) pocht darauf, dass der Bund alle Mindereinnahmen trägt, die durch eine Entlastung bei der Einkommensteuer entstehen.„Die Länder können keine Einnahmeausfälle tragen. Und die Kommunen auch…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert