160.000 Euro für Sturmschäden an Gedenkstätte Sachsenhausen

Die Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg erhält vom Land Brandenburg 160.000 Euro zur Beseitigung von Sturmschäden. Kulturministerin Manja Schüle (SPD) will am Mittwoch einen entsprechenden Fördermittelbescheid aus der Denkmalhilfe an den Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (SBG), Günter Drecoll, übergeben.

Das teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) mit.

Die Mittel sind für die Reparatur der ehemaligen Häftlingswäscherei bestimmt, die durch einen Sturm am 26. Juni beschädigt wurde. Dabei wurde die Dachhaut abgerissen und infolge des Starkregens drang Wasser in das Gebäude ein.

Die Saaldecke wurde dadurch großflächig durchnässt.

Die Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert an die Geschichte des Konzentrationslagers Sachsenhausen und des sowjetischen Speziallagers Nr. 7/Nr.

1. Im vergangenen Jahr besuchten rund eine halbe Million Menschen die Gedenkstätte. Das Land Brandenburg fördert die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in diesem Jahr mit rund 3,9 Millionen Euro, der Bund steuert weitere rund 3,5 Millionen Euro bei.

Im Rahmen der Denkmalhilfe stellt das Kulturministerium in diesem Jahr insgesamt rund 1,87 Millionen Euro für die Sicherung von bedrohten Denkmalen zur Verfügung.

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