1. FC Union Berlin schlägt VfB Stuttgart 2:1 zum Bundesliga-Auftakt

Zum Start der neuen Saison der 1. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Union Berlin an der Alten Försterei gegen den VfB Stuttgart mit 2:1 gewonnen.

Die erste Annäherung hatte in der zwölften Minute Stuttgart, gegen Chabots wuchtigen Kopfball nach Mittelstädt-Flanke war Rönnow aber auf dem Posten. Ansah machte es da auf der anderen Seite besser – und wie: In der 18. Minute ließ der Angreifer den Ball von der Brust auf den Spann tropfen und versenkte ihn volley aus 25 Metern über den linken Innenpfosten im Netz.

In der 31. Minute hatte Vagnoman nach Mittelstädt-Vorlage die Gelegenheit zum Ausgleich, zielte aber über die Kiste. In der 44. Minute half gar der Pfosten mit: Karazor durfte nach Woltemade-Steckpass feuern, Rönnow lenkte die Kugel aber ans Aluminium.

Stattdessen erhöhten die Köpenicker in der vierten Minute der Nachspeilzeit: Ansah wurde 15 Meter vor dem Tor von Ilic bedient und drosch das Leder erneut per Direktabnahme in die Maschen. Zur Pause ließen eiskalte Hausherren die Hoeneß-Elf damit ordentlich grübeln.

Und der VfB hatte einen Plan: In der 49. Minute setzte sich der Gast vor dem Kasten fest, am Ende durfte Undav aus vier Metern abschließen und ließ die Latte erzittern. In der 57. Minute ließ Karazor die nächste Möglichkeit aus, nach Leweling-Hereingabe köpfte er haarscharf rechts vorbei.

In der Folge bekam die Baumgart-Truppe die Defensive aber dicht und ließ lange wenig zu. In der 86. Minute kamen die Schwaben dann aber doch zum Anschluss: Der eingewechselte Tiago Tomas ließ den Ball nach Führich-Vorarbeit über den Außenrist an den rechten Pfosten rutschen, von wo er die Linie überquerte – Traumtor.

Der Treffer kam aber zu spät. Die effektiven Berliner brachten die Führung über die Zeit und fuhren zum Start drei Punkte ein, während sich Stuttgart über einige vergebene Chancen ärgern durfte.

In den Parallelspielen der 1. Bundesliga kam es zu den folgenden Ergebnissen: Frankfurt – Bremen 4:1, Leverkusen – Hoffenheim 1:2, Freiburg – Augsburg 1:3, Heidenheim – Wolfsburg 1:3.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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