Mindestlohnerhöhung passiert Bundeskabinett

Die Bundesregierung hat den Weg für die geplante Erhöhung des Mindestlohns freigemacht.

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass der Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro pro Stunde steigen soll. Ein Jahr darauf folgt eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro. Derzeit liegt der Mindestlohn noch bei 12,82 Euro.

Hintergrund des Beschlusses ist die einstimmige Empfehlung der Mindestlohnkommission, in der Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten sind. Zuvor hatte es großen politischen Druck für eine Anhebung auf 15 Euro gegeben. Letztendlich gab sich vor allem die SPD aber mit dem geringeren Schritt zufrieden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Ärzte und Apotheker sollen einfacher nach Deutschland kommen

    Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) will die Aufnahme ausländischer Mediziner und Apotheker in Deutschland beschleunigen. Eine entsprechende Verordnung seines Ministeriums soll im November in Kraft treten, berichtet der „Spiegel“.„Wer Fachkräfte für…

    Auch IWH und RWI heben Konjunkturprognosen für Deutschland deutlich an

    Nach dem Ifo-Institut geht auch das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) von einer stärkeren Belebung der deutschen Konjunktur aus.Ein Anstieg der Auslandsnachfrage habe die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr trotz…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert