Mecklenburg-Vorpommern ist im Oktober das zweitsonnigste Bundesland gewesen. Immerhin schien die Sonne dort 96 Stunden lang, teilte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mit.
Das Klimamittel (105 Stunden) wurde ganz im Nordosten um 8 Prozent verfehlt.
Wenn die Sonne nicht schien, regnete es oftmals. An über 20 Tagen wurde Niederschlag registriert.
Bis zum Monatsende summierte sich dieser Niederschlag auf 67 l/m². Das waren 60 Prozent mehr als im vieljährigen Mittel (42 l/m²).
Besonders nass war es am 4., als verbreitet 15 bis 25 l/m² fielen.
Das Temperaturmittel betrug 10,3 °C und somit genau 1 Grad mehr als im Klimamittel (9,3 °C). Sehr frische und gebietsweise frostige Nächte gab es zum Monatsbeginn und Ende der zweiten Dekade.
Daher datiert auch der deutschlandweite Oktobertiefstwert, der am 19. in Barth mit -4,7 °C gemessen wurde.
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