Land und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern investieren bis 2027 insgesamt 400 Millionen Euro in den Bau und die Sanierung von Schulen. Das teilten Bildungsministerin Simone Oldenburg und Bauminister Christian Pegel mit.
Das Konjunkturprogramm Schulbau wird gemeinsam mit den Landkreisen und den kreisfreien Städten Rostock und Schwerin umgesetzt. Die Mittel sind für Neubauten und Sanierungen vorgesehen, wobei Schwerin unter anderem einen Schulteil der Grundschule Lankow und die Regionale Schule ‚Werner von Siemens‘ neu baut.
Die Finanzierung setzt sich aus jährlich 25 Millionen Euro vom Land (100 Millionen bis 2027), jeweils 25 Millionen Euro pro Jahr aus dem kommunalen Finanzausgleich (100 Millionen) und mindestens 200 Millionen Euro Eigenmitteln der Schulträger zusammen.
Das Land unterstützt Kommunen in Haushaltskonsolidierung beim Aufbringen des Eigenanteils. Zu den konkreten Projekten gehören der Ersatzneubau der Lindenschule Ducherow im Landkreis Vorpommern-Greifswald für rund 15 Millionen Euro und der Neubau einer Mensa am Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin für etwa 2,8 Millionen Euro.
Seit 2016 hat das Land die Schulträger mit Fördermitteln von rund einer Milliarde Euro bei mehr als 500 Schulbauvorhaben unterstützt.
Im laufenden Jahr wurden 60 Projekte mit Gesamtkosten von rund 220 Millionen Euro fertiggestellt, bei 30 weiteren begannen die Bauarbeiten. Aus dem Sondervermögen des Bundes stehen zusätzlich 600 Millionen Euro für Schulbau zur Verfügung, um weitere moderne Lernbedingungen zu schaffen.
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