Die Brandenburger Bündnisgrünen haben sich mit den Streikenden an mehreren Hochschulen im Land solidarisiert. Das teilten der Landesvorsitzende Clemens Rostock und die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke mit.
Bei den Protesten an Standorten wie Potsdam und Cottbus geht es um prekäre Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
‚Es kann nicht sein, dass es im öffentlichen Dienst eine riesige Gruppe von Beschäftigten gibt, die ohne Tarifvertrag arbeitet‘, sagte Rostock. Immer mehr Studierende müssten neben dem Studium arbeiten, um es sich leisten zu können.
Studentische Beschäftigte seien unverzichtbar für den Hochschulbetrieb, dürften aber nicht als Billigbesetzung missbraucht werden.
Die promovierte Physikerin Lübcke kritisierte die Debatte um ‚Lifestyle-Teilzeit‘ als ‚blanken Hohn‘ für viele Wissenschaftler. Der tatsächliche ‚Lifestyle‘ in der Wissenschaft bestehe häufig aus befristeten Verträgen und unklaren Karrierewegen.
Sie forderte eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, moderne Departmentstrukturen und ein BAföG, das echte Teilhabe ermöglicht.
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