Die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Januar gegenüber dem Vormonat Dezember um 4.300 oder 6,6 Prozent auf 69.600 gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 8,5 Prozent, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit jedoch leicht um 700 Personen oder 1,0 Prozent gesunken.
Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord, führte den jahreszeitlich typischen Anstieg auf auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und witterungsbedingte Auftragsrückgänge im Baugewerbe zurück. ‚Dennoch zeigt sich der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern trotz der Rahmenbedingungen zum Jahresanfang weiterhin stabil‘, so Biercher. Die Personalnachfrage liegt insgesamt auf Vorjahresniveau mit 14.400 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank im Vorjahresvergleich leicht um 1.000 auf 577.600. Während das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und der Handel Arbeitsplatzverluste verzeichneten, entstanden neue Jobs vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Bereich Verkehr und Lagerei.
Die niedrigsten Arbeitslosenquoten weisen der Landkreis Rostock und Ludwigslust-Parchim mit 6,3 Prozent auf, die höchste hat Vorpommern-Rügen mit 10,5 Prozent.
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