Die Landeshauptstadt Schwerin erhält insgesamt 43,1 Millionen Euro aus dem sogenannten MV-Plan des Bundes. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit.
Die Mittel stammen aus einem Sondervermögen des Bundes und werden über die kommenden zehn Jahre verteilt.
Der Erste stellvertretende Oberbürgermeister, Bernd Nottebaum (CDU), begrüßte die Entscheidung. „Wir begrüßen es, dass der Bund mit dem Sondervermögen die Finanzierung wichtiger Infrastrukturvorhaben in Schwerin übernimmt“, sagte er.
Die Verwaltung werde bereits im März Vorschläge zur Mittelverwendung in die politischen Gremien einbringen. Man wolle kurzfristig mit der Planung und Umsetzung beginnen, auch wenn für die Maßnahmen Zeit bis 2035 bleibe, so Nottebaum.
Der MV-Plan wurde auf einer Bürgermeisterkonferenz in Güstrow von allen sechs Landkreisen und den beiden kreisfreien Städten Mecklenburg-Vorpommerns unterzeichnet.
Konkret sind für Schwerin 29,1 Millionen Euro für Investitionen in öffentliche allgemeinbildende Schulen vorgesehen. Weitere 7,8 Millionen Euro sind für die Verkehrsinfrastruktur, einschließlich des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), eingeplant.
Für sonstige gesellschaftliche Infrastruktur stehen 6,2 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich erhält die Stadt einen einmaligen Sockelbetrag, der allen Gemeinden unabhängig von ihrer Größe zusteht.
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