Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat ein neues Investitionsprogramm für den Schulbau aufgelegt. Das Programm „MV-Plan 2035 – Zukunftsfähige Bildungslandschaft“ umfasst 600 Millionen Euro, die aus einem Sondervermögen des Bundes stammen und über zwölf Jahre zur Verfügung stehen, wie das Bildungsministerium in Schwerin am Mittwoch mitteilte.
Damit sollen Kommunen und Landkreise beim Neubau und der Sanierung von Schulen unterstützt werden.
Von den Mitteln sind 540 Millionen Euro für öffentliche allgemein bildende Schulen und 60 Millionen für freie Schulen vorgesehen. Gefördert werden können neben Bau- und Sanierungsmaßnahmen auch die Instandsetzung von Schulhöfen und Sportplätzen, energetische Modernisierungen sowie die Verbesserung der technischen und digitalen Ausstattung.
Ein Schwerpunkt liege auf Projekten, die ohne die Bundesmittel besonders schwer umzusetzen wären, so die Ministerin.
Finanzierte Vorhaben müssen nach aktualisierten Schulbauempfehlungen des Landes umgesetzt werden, die unter anderem Standards für Digitalisierung, Ganztagsbetrieb, Sanitäranlagen, Eingangskontrolle und Amok-Schutz enthalten. Seit 2016 konnten nach Angaben des Ministeriums bereits mehr als 550 Schulbauvorhaben mit einem Fördervolumen von rund 880 Millionen Euro realisiert werden.
Parallel zum neuen Programm bleiben bestehende Förderungen wie die Städtebauförderung oder das Konjunkturprogramm Schulbau weiterhin verfügbar.
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