Verdi ruft zu bundesweiten Streiks im ÖPNV auf – Verkehrslage am Freitag und Samstag betroffen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf.

Verdi teilte am Dienstag mit, dass in zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen am Freitag keine Busse und Bahnen fahren werden. In vielen Tarifbereichen soll der Streik auch auf den Samstag ausgeweitet werden.

Betroffen sind 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe in allen Bundesländern mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Verdi verhandelt hauptsächlich mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden über Arbeitsbedingungen, insbesondere über Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie über höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, sagte, dass die Verhandlungen insgesamt kaum Fortschritte machten, obwohl es in einigen Bereichen bereits vier Runden gegeben habe. Sie ergänzte, dass die Belastungen im Fahrdienst viel zu hoch seien und das Personalproblem sich weiter verschärfe. Die Gewerkschaft erwartet an den Streiktagen ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden vollständig zum Erliegen kam.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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