Die Förderung beruflicher Weiterbildung in Brandenburg wird rege genutzt. Das teilte Arbeitsminister Daniel Keller (parteilos) mit, nachdem die Arbeitsmarktzahlen für Februar vorlagen.
Demnach wurden in knapp drei Jahren über 3.000 Anträge im Rahmen der Weiterbildungsrichtlinie gestellt, von denen rund 8.500 Beschäftigte profitieren konnten. Die Gelder stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus.
Keller betonte, Qualifizierung sei das Fundament der Fach- und Arbeitskräftesicherung und helfe, auf den Strukturwandel zu reagieren.
Die Unternehmen leisteten durch ihre Investitionen in Weiterbildung einen entscheidenden Beitrag, um ihre Beschäftigten zu unterstützen. Mit der Etablierung einer Servicestelle für Weiterbildung solle zudem ein niedrigschwelliger Zugang für Unternehmen und Beschäftigte geschaffen werden.
Nach dem aktuellen Arbeitsmarktbericht lag die Arbeitslosenquote in Brandenburg im Februar bei 6,7 Prozent.
Insgesamt waren 90.597 Menschen arbeitslos, 76 weniger als im Vormonat, aber 1.674 mehr als im Februar des Vorjahres. Der Arbeitsmarkt zeige sich weitestgehend robust, herausfordernd blieben jedoch Fachkräfteengpässe.

