Israel startet präventiven Militärschlag gegen Iran und ruft landesweiten Notstand aus

Israel hat nach eigenen Angaben einen präventiven Militärschlag gegen den Iran gestartet.

Iranische Staatsmedien berichten, dass am Samstag in Teheran Explosionen zu hören waren. Die israelischen Streitkräfte (IDF) gaben eine nationale Warnung heraus, in der alle Bürger aufgefordert wurden, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten. Diese Maßnahme diente der Vorbereitung der Öffentlichkeit auf die Möglichkeit von Raketenangriffen auf Israel.

Ein Sicherheitsbeamter bestätigte, dass die USA an den Angriffen beteiligt seien. Der oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, soll sich nicht in Teheran befunden haben, sondern an einen sicheren Ort gebracht worden sein, hieß es. Berichten zufolge zielten die Angriffe auf die Geheimdienstabteilung der Revolutionsgarden (IRGC) sowie auf zentrale Bereiche in Teheran.

Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass Israel einen „Präventivschlag“ gegen den Iran durchgeführt habe, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen. Katz rief einen sofortigen landesweiten Notstand aus. Sirenen ertönten in ganz Israel, und die IDF-Heimatfrontkommandantur warnte die Zivilbevölkerung, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten und nicht unbedingt notwendige Reisen zu vermeiden. Bisher gab es keine Berichte über Raketen, die auf Israel abgefeuert wurden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Umfrage: Mehrheit rechnet mit vorzeitigem Regierungsende

    Der Glaube an den Fortbestand der Bundesregierung ist gering. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ gaben 57 Prozent der Befragten an, mit einem vorzeitigen Regierungsende…

    DFB fordert neue Fifa-Entscheidungskultur

    Im Streit um die mittlerweile gestoppten Investorenpläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino drängt auch der DFB auf Konsequenzen.„Die Vorgänge rund um dieses von Gianni Infantino initiierte Projekt müssen jetzt lückenlos aufgeklärt…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert