Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben anlässlich des Internationalen Frauentags vor einem gesellschaftlichen Rückschritt bei Gleichstellung und Selbstbestimmung gewarnt. Das teilte die Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2026, Claudia Müller, am Freitag mit.
Müller betonte, dass hart erkämpfte Rechte wie das auf Schwangerschaftsabbrüche verteidigt werden müssten.
Sie warf der AfD vor, dieses Recht massiv einschränken zu wollen, indem Abbrüche nur noch bei medizinischer oder kriminologischer Indikation erlaubt und Beratungen gezielt darauf ausgerichtet werden sollen, Frauen von einem Abbruch abzubringen.
Die Bundestagsabgeordnete bezeichnete dies als Bevormundung und emotionale Erpressung. Am feministischen Kampftag gehe es nicht um schöne Worte, sondern um eine klare Haltung gegen Rückschritt und für die Freiheit über den eigenen Körper, so Müller.
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