Ferienimmobilien-Preise steigen 2026 weiter: Bis zu 25.000 Euro pro Quadratmeter an Nordsee und Alpen

Ferienwohnungen in Deutschlands Top-Urlaubsregionen verteuern sich weiter – vor allem in den exklusiven Lagen an Küsten und Alpen.

Nach dem neuen bundesweiten Marktreport Ferienimmobilien 2026 des Maklerhauses Engel & Völkers, über den das „Handelsblatt“ berichtet, legten die Angebotspreise für Ferienwohnungen laut der Auswertung an einzelnen Standorten binnen Jahresfrist um rund zehn Prozent zu.

Treiber ist ein knappes Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage sowohl von Eigennutzern als auch von Kapitalanlegern. Am teuersten ist laut dem Marktreport der Kauf von Ferienwohnungen auf der Nordseeinsel Norderney: In sehr guter Lage werden dort bis zu 25.000 Euro je Quadratmeter verlangt. Beim Angebotspreis für Ferienhäuser liegt die Nordsee-Insel Sylt vorn. Dort zahlen Käufer 2026 zwischen 8,9 und 18 Millionen Euro für ein Haus in sehr guter Lage, in Ausnahmefällen werden sogar bis zu 29 Millionen Euro geboten.

Der Markt für deutsche Ferienimmobilien profitiert dabei insgesamt von einer anhaltend hohen Nachfrage nach inländischen Urlaubszielen. Insbesondere Küstenregionen gewännen durch den Trend zur „Coolcation“, bei dem Reisende gezielt kühlere Destinationen bevorzugen, wie Till-Fabian Zalewski, Engel & Völkers-Chef für die Region Deutschland, Österreich und die Schweiz, sagte. Gleichzeitig begrenzten Bauvorschriften und Regeln wie Zweckentfremdungsverbote das Angebot zusätzlich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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