US-Börsen schließen schwächer: Dow fällt um 0,1 Prozent, Ölpreis steigt deutlich

Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.142 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.139 Punkten 0,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 27.029 Punkten 1,0 Prozent im Minus.

Anleger wägten am Dienstag die Folgen ab, die der Ausstieg der Vereinigten Arabischen Emirate aus der OPEC haben könnte. Zudem sorgte angesichts eines möglichen Börsengang von OpenAI ein Bericht das Wall Street Journals über angebliche Zielverfehlungen des Softwareunternehmens für Aufruhr an den Börsen. Marktteilnehmer sehen darin ein Signal dafür, inwiefern sich die Erwartungen an „Künstliche Intelligenz“ erfüllen werden.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1713 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8538 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.598 US-Dollar gezahlt (-1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 126,21 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 111,10 US-Dollar, das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Auswärtiges Amt beobachtet Verfahren von griechischen Angehörigen von NS-Opfern gegen Deutsche Bahn in Italien

    Die Entscheidung des italienischen Kassationsgerichts in Rom, mit dem griechische Angehörige von NS-Opfern künftig die Vollstreckung in deutsches Vermögen erreichen könnten, wird von der Bundesregierung aufmerksam verfolgt. „Die Bundesregierung beobachtet…

    Internationale Taskforce nimmt 280 Verdächtige bei Bekämpfung organisierter Auftragsverbrechen fest

    Im Rahmen einer internationalen Taskforce zur Bekämpfung organisierter Auftragsverbrechen sind binnen eines Jahres 280 Verdächtige festgenommen worden. Das geht aus einer internen Auswertung der europäischen Polizeibehörde Europol hervor, über die…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert