Bundesumweltminister Schneider (SPD) fordert angesichts der Irankrise mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) drängt seinen Koalitionspartner zu mehr Unterstützung beim Ausbau erneuerbarer Energien. Als Reaktion auf die Irankrise fordert er, alle anstehenden Energiegesetze darauf auszurichten, die deutsche Energieversorgung krisenfest aufzustellen.

Das sagte Schneider dem „Spiegel“. Deutschland brauche diese Sicherheitsenergien. Die Welt erlebe gerade die „größte Energiekrise aller Zeiten“. Das Problem sei, dass sich eine solche Krise jederzeit wieder ereignen könne. „Iran hat inzwischen gelernt, dass er die Weltwirtschaft an der Straße von Hormus in Geiselhaft nehmen kann“, sagte der Sozialdemokrat. Man solle deshalb noch viel stärker als bisher auf Strom aus Wind und Sonne setzen, auf Elektroautos und Wärmepumpen.

Schneider scheint zu befürchten, dass der Koalitionspartner das anders sieht. Seine CDU-Kollegin Katherina Reiche hat als Wirtschaftsministerin eine ganze Reihe von Entwürfen für Energiegesetze vorgestellt. Kritiker werfen ihr vor, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien verteuert und verlangsamt werde.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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