DGB-Chefin Fahimi lehnt Ausweitung befristeter Arbeitsverträge für Unternehmen ab und kritisiert SPD-Chef Klingbeil

Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi lehnt den Vorschlag von SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil für eine Ausweitung befristeter Arbeitsverträge auf Unternehmen, die in Innovationen investieren, ab.

Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass Unternehmen in Innovationen investierten, sagte Fahimi der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgaben). Beschäftigte bekämen auch keine Prämie neben dem Lohn, nur weil sie arbeiten gehen.

Klingbeil hatte in seiner Reformrede Ende März bei der Bertelsmann-Stiftung gesagt, er könne sich vorstellen, bei Unternehmen, die in Innovationen investierten, für eine längere Zeit befristete Arbeitsverträge zu ermöglichen, so wie dies bereits bei Start-ups der Fall sei. Er hoffe, dass sich so mehr Unternehmen trauten, trotz der Unsicherheit Leute einzustellen.

Man investiere, weil man dahinter ein Geschäftsmodell erwarte, entgegnete Fahimi. Wenn es das nicht gebe, sei es völlig egal, wie sich der Kündigungsschutz gestalte.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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