Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) rechnet trotz unterschiedlicher Positionen in der schwarz-roten Bundesregierung mit einem Fortbestand des Bündnisses.
„Es gibt auch im demokratischen Spektrum im Deutschen Bundestag keine Alternative zu dieser Regierung“, sagte er am Montag den Sendern RTL und ntv. Deshalb müsse man sich „zusammenraufen“.
Zu der Prognose seines Parteikollegen Christian von Stetten, die Bundesregierung werde „ganz sicher“ keine vier Jahre halten, sagte Wüst, diese düstere Prognose würde er so nicht teilen. Alle Beteiligten wüssten, welche Verantwortung sie haben. Und weiter: „Ja, es sind unterschiedliche Parteien, aber ich glaube, es hält.“
Mit Blick auf die Regierungsarbeit sprach Wüst von Fortschritten in mehreren Feldern. Bei Energie sei schon eine Menge passiert, sagte er. Migration sei in der öffentlichen Debatte kaum noch ein Thema. Weitere Vorhaben seien in Arbeit. „Wenn man vorankommt, glaube ich, wird die Stimmung auch besser“, sagte Wüst.
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