Dax fällt um 2,1 Prozent: Schwacher Brückentag und Trump-Besuch belasten Börse

Der Börsenhandel ist am „Brückentag“ schwach gewesen – und viele der anwesenden Marktteilnehmer wollten ihre Papiere notfalls mit kräftigem Abschlag verkaufen. Der Dax schloss bei 23.951 Punkten und damit satte 2,1 Prozentpunkte niedriger als am Vortag.

An dem war – trotz Feiertages in Deutschland – ebenfalls gehandelt worden. Große Nachholeffekte dürfte es also nicht gegeben haben. Viele Anleger hatten mit Argusaugen auf den Besuch von US-Präsident Donald Trump in China geblickt, der aber am Ende viele Fragezeichen verursachte.

Angeblich, so Trump, habe man über Zölle überhaupt nicht gesprochen. Dafür soll China signalisiert hat, für viele Milliarden US-Dollar in den USA einzukaufen. Viele Kommentatoren trauen diesen Aussagen des US-Präsidenten aber nicht.

Auch die Frage, wie es mit dem Iran weitergeht, bleibt offen. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 109,00 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Besonders kräftig abgestoßen wurden im Dax in dieser Gemengelage Papiere von Heidelberg Materials, die über sieben Prozent nachgaben, Aktien von Siemens und MTU waren um die fünf Prozent im Minus. Zu den wenigen Kursgewinnern gehörten Anteilsscheine von SAP, die bis kurz vor Handelsschluss um über zwei Prozentpunkte zulegten, und die Rückversicherer aus Hannover und München waren mit etwa einem dreiviertel Pluspunkt dahinter ebenfalls im grünen Bereich.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1625 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8602 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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