Die CDU-Landtagsfraktion Brandenburg hat auf den aktuellen UNICEF-Bericht zum Kindeswohl reagiert. Kristy Augustin, Sprecherin für Kinderschutz, erklärte, dass der Bericht deutlich mache, dass Kinder unabhängig von ihrem Elternhaus bessere Chancen benötigen.
„Wir werden in Brandenburg konkret handeln“, teilte sie mit.
In der UNICEF-Studie landet Deutschland lediglich auf Platz 25 von 37 untersuchten Industrieländern. Besonders auffällig sind die Unterschiede bei Bildung und Gesundheit zwischen Kindern aus einkommensstarken und einkommensschwachen Familien.
Augustin betont, dass frühzeitige Förderung und gezielte Investitionen in Bildung der Schlüssel zu mehr Chancengerechtigkeit seien.
Die Landesregierung aus SPD und CDU habe im Koalitionsvertrag bereits wichtige Maßnahmen vereinbart, darunter verpflichtende Lese- und Rechenbänder in der Grundschule sowie gezielte Unterstützung für Schulen in sozial herausfordernden Lagen. „Lesen, Schreiben und Rechnen sind die Grundlage für jedes selbstbestimmte Leben“, so Augustin weiter.
Sie fordert eine Politik, die Kindern Perspektiven eröffnet, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern.
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