Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) setzt auf engere Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz.
Er begrüße es sehr, dass die Europäische Union und die Schweiz ihre Abkommen vertiefen und modernisieren wollen, sagte er am Dienstag nach einem Treffen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin im Bundeskanzleramt. Das diene beiden Seiten. „Wir wünschen uns von unserer Seite eine zügige Umsetzung für unsere beiden Länder.“ Beide seien stark vom Export abhängig. „Und wir leben von offenen Handelswegen und niedrigen Zöllen auf der Welt.“ Deswegen sei die iranische Blockade der Straße von Hormus für beide ein großer Schaden. „Wir setzen deshalb mit unseren Partnern darauf, die Freiheit der Seewege so schnell wie möglich wiederherzustellen“, so Merz.
Der Kanzler verwies zudem darauf, dass auch die Beziehungen zwischen beiden Ländern ausgebaut werden sollen: „Wir investieren in die nötige Infrastruktur, etwa durch den in diesem Jahr beginnenden Bau des Pfaffensteigtunnels.“ Dieser Tunnel werde eine bessere Anbindung der Grenzregion und den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof bringen. Aber für die Wettbewerbsfähigkeit seien auch andere Infrastrukturvorhaben wichtig und von großer Bedeutung.
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