Bundeswehr-Reform: Beschaffungsamt soll flexibler werden

Das Bundesverteidigungsministerium hat die geplante Reform des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr konkretisiert.

Ziel der Reform sei es, die Beschaffungsprozesse zu reorganisieren und ein neues Innovationszentrum zu etablieren, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Das Beschaffungsamt solle flexibler strukturiert werden, um Expertise und Kapazitäten effizienter einzusetzen. Geplant ist zudem die Errichtung einer Außenstelle in Brüssel zur besseren Vernetzung mit der EU und der Nato. Darüber hinaus soll das Beschaffungsamt seine Präsenz in der Fläche in Bremen neu aufbauen und in Dresden weiter ausbauen.

Die Bedarfsdeckung soll von der Einplanung bis zur Beschaffung gestrafft und standardisiert werden. Dabei wird auf „Agilität, Beschleunigung, Flexibilität und Innovationsfähigkeit“ gesetzt. Ein weiteres Innovationszentrum soll in Kiel entstehen, um die Zusammenarbeit mit der deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie zu stärken. Das Innovationszentrum in Erding wird parallel personell aufgestockt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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