Air France und Airbus wegen Flugzeugabsturz 2009 zu Geldstrafen verurteilt

Im Prozess um den tödlichen Absturz von Air-France-Flug 447 von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 hat das Berufungsgericht in Paris die Fluggesellschaft und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Die Strafe für die beiden Unternehmen beträgt jeweils 225.000 Euro.

Bei dem Unglück über dem Atlantik waren 228 Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug war in eine Unwetterfront geraten und in den Atlantik gestürzt. Es war der schwerste Unfall in der Geschichte der Air France und der schwerste Unfall eines Airbus A330.

Beide Unternehmen waren in erster Instanz freigesprochen worden. Sie hatten in der Vergangenheit stets ihre Unschuld beteuert.

In dem Prozess wurde Airbus nun für den Umgang mit dem Ausfall von Sonden kritisiert und Airbus eine unzureichende Schulung des Personals vorgeworfen. Das Berufungsgericht sieht die alleinige Verantwortung bei den Unternehmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Midterms: Democrats Abroad meldet deutlich mehr Bereitschaft zur Stimmabgabe unter US-Bürgern in Deutschland

    Vor den anstehenden US-Zwischenwahlen zeichnet sich unter den in Deutschland lebenden US-Amerikanern eine ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung ab.„Wir spüren deutlich mehr Bereitschaft zur Beteiligung als bei der letzten Zwischenwahl“, sagte der…

    Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie: Arbeitgeberchef warnt IG Metall vor übertriebenen Warnstreiks

    Der Chef der bayerischen Metall-Arbeitgeber fordert die IG Metall angesichts der beginnenden Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie zur Mäßigung auf. „Die Gewerkschaft sollte es nicht übertreiben“, sagte Bertram Brossardt…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert