Bericht: Rentenkommission will schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre vorschlagen

Die Expertenkommission zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung will offenbar die Anhebung des Renteneintrittsalters auf bis zu 70 Jahre empfehlen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Kommissionskreise.

Demnach soll die Grenze schrittweise bis Anfang der 2060er Jahre von bald 67 Jahren auf dann 70 Jahre steigen. Denkbar sei, dass das Renteneintrittsalter Anfang der 2040er Jahre auf 68 und Anfang der 2050er Jahre auf 69 steige und dann zehn Jahre später erneut um ein Jahr erhöht werde.

Zur Stabilisierung der Rentenfinanzen will das 13-köpfige Gremium laut „Bild“ außerdem ein Absenken des Rentenniveaus auf bis zu 46 Prozent vorschlagen. Aktuell sind es etwas mehr als 48 Prozent. Kontrovers sei die Lage bei der Frage, ob auch Beamte künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten. Derzeit gebe es dafür aber keine Mehrheit.

Die Rentenkommission will ihren Bericht offiziell am 30. Juni präsentieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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