Bundesärztekammer verlangt umfassende Maßnahmen zum Schutz Jugendlicher vor Zigaretten und Vapes

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert strengere Gesetze, um Kinder und Jugendliche vor Zigaretten und Vapes zu schützen.

Reinhardt sagte der „Rheinischen Post“, dass es „höchstbedenklich“ sei, die Zahl junger Raucher zuletzt wieder gestiegen ist. E-Zigaretten und Nikotinbeutel würden als harmlose Lifestyle-Produkte vermarktet, seien aber ein Einstieg in die Nikotinabhängigkeit. Er rief die Politik auf, dagegen vorzugehen. Konkret forderte er neutrale Verpackungen für Tabak- und Nikotinprodukte, ein vollständiges Aromaverbot in E-Zigaretten, ein Verbot des Verkaufs von E-Zigaretten über Automaten und online sowie ein umfassendes Werbeverbot auch in den sozialen Medien und am Verkaufsort.

Laut einer neuen Studie ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, die rauchen, zuletzt wieder leicht gestiegen. Vor allem der Konsum von Einweg- und Mehrweg-E-Zigaretten habe sich demnach erhöht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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