Strack-Zimmermann warnt vor überzogenem Optimismus bei möglichem Iran-Abkommen

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnt vor überzogenem Optimismus angesichts widersprüchlicher Angaben zu einem Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran. Der Präsident der Vereinigten Staaten habe schon viele Abkommen angekündigt, ohne dass es ernsthaft Bewegung gegeben hätte, sagte sie der „Rheinischen Post“. Es stelle sich die Frage, ob das Weiße Haus überhaupt einen Plan habe.

Unabhängig davon, wie ein mögliches Abkommen aussehe, dürfe nicht ausgeblendet werden, wer auf der anderen Seite des Verhandlungstisches sitze: „Die verbrecherischen Mullahs, die seit 1979 Elend über ihr eigenes Volk und andere Völker gebracht haben“, so Strack-Zimmermann wörtlich.

Zugleich verwies die FDP-Politikerin auf die Rolle Teherans in der Region und darüber hinaus. Der Iran habe seine Proxys nicht nur im Nahen Osten entfesselt. Die jemenitischen Huthis, die Hisbollah und die Hamas terrorisierten nicht nur den Nahen Osten, sie mischten auch im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit.

Auch in Europa sei das Regime aktiv, sagte Strack-Zimmermann. Die iranische Revolutionsgarde gehe dort gegen regimekritische Exil-Iraner vor. „Ein Abkommen kann nur dann nachhaltig sein, wenn der Iran künftig im Schach gehalten wird und niemals in der Lage ist, eine Atombombe zu bauen. Sonst würde die ganze Welt zu seiner Geisel“, so Strack-Zimmermann.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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