Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat schärfere Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel in Deutschland gefordert. „In meinen Augen sollte es bundesweit mehr Kontrollen geben“, sagte Streeck der „Bild am Sonntag“. „Wir haben hier eine enorme Entwicklung. Dieses Problem wird erst richtig sichtbar, wenn wir hinschauen.“
Illegales Glücksspiel habe erhebliche soziale Folgen für Betroffene, erklärte er. Es treibe Menschen, die sowieso in einer prekären Lage seien, in Verzweiflung und den Ruin. Der erhoffte Ausweg werde zur Falle.
Streeck plädierte für strengere Sanktionen gegen Betreiber illegaler Angebote. Die Strafen für alle, die gewerbsmäßig illegales Glücksspiel betreiben, müssten härter werden. Zudem müsse die Zusammenarbeit der Behörden verbessert werden. „Die Behörden sollten Daten leichter austauschen können. Auch die Telefonüberwachung Verdächtiger sollte möglich sein“, sagte Streeck.
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