Antisemitismus in Deutschland: Union verlangt konsequente Ausweisung von Straftätern ohne deutschen Pass

Die Unionsfraktion im Bundestag fordert die konsequente Ausweisung antisemitischer Straftäter aus Deutschland. „Wir dürfen nicht zulassen, dass der Nahostkonflikt zur Legitimierung extremistischer Straftaten in unserem Land missbraucht wird“, sagte Günter Krings (CDU), stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender, der „Rheinischen Post“.

Der Koalitionsvertrag stehe hierzu glasklar fest: „Wer gewalttätige Stellvertreterkonflikte auf deutschem Boden austrägt, dessen Aufenthalt muss beendet werden.“ An diesem Ziel müsse man nun sehr konsequent arbeiten, so Krings. Das bedeute für ihn konkret die Ausweisung für antisemitische Straftäter ohne deutschen Pass und den Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft bei eingebürgerten Extremisten. Auf den Verlust des Aufenthaltsrechts müsse unverzüglich die Abschiebung aus dem Bundesgebiet folgen.

Krings erwartet von den Bundesländern, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit solche Abschiebungen gerade in diesen Fällen nicht an vorgeschobenen humanitären Gründen scheitern.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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