E-Auto-Förderung: Über 55.000 Anträge gestellt – Hälfte der Antragsteller hat geringes Einkommen

Einen Monat nach dem Neustart der E-Auto-Förderung zieht Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) eine positive Bilanz. Das Interesse sei groß, sagte der Minister dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). Neun von zehn Antragstellern wollten vollelektrische Autos fahren, die Anteile von Kauf und Leasing seien etwa gleich.

Mehr als die Hälfte der Antragsteller habe ein Haushaltseinkommen von maximal 45.000 Euro. „Die soziale Staffelung funktioniert also“, erklärte Schneider. Die Förderung sei so gestaltet, dass Menschen mit geringerem Einkommen mehr Unterstützung erhielten und von den langfristigen Kostenvorteilen beim Laden profitierten.

Insgesamt steht eine Summe von 3 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Verfügung. Wer einen Antrag stellt, darf höchstens 80.000 Euro, mit zwei minderjährigen Kindern maximal 90.000 Euro Haushaltseinkommen pro Jahr haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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