Dehoga: Abschaffung von Minijobs gefährdet Hälfte der Beschäftigten im Gastgewerbe

Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Jana Schimke, warnt eindringlich davor, im Zuge der Rentenreform die Minijobs abzuschaffen.

„Wenn man das abschaffen würde, wenn ich das in aller Deutlichkeit so sagen darf, dann kostet uns das die Hälfte unserer Beschäftigten“, sagte Schimke dem Nachrichtensender „Welt“. Sie wisse nicht, wie das Gastgewerbe in Deutschland unter diesen Voraussetzungen beschäftigungs- und arbeitsfähig sein solle.

Man sei erschüttert, so Schimke, wie wenig Weitsicht hinter diesem Vorschlag stecke. Die Politik sollte sich darüber Gedanken machen, wie man Arbeitgeber von Sozialbeiträgen und auch Arbeitnehmer von Sozialbeiträgen entlaste, anstatt eines der letzten flexiblen Instrumente am Arbeitsmarkt zu streichen, das es im Moment noch gebe, so die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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