US-Börsen uneinheitlich: Dow Jones legt zu, Nasdaq und S&P 500 geben nach

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch uneinheitlich gezeigt. Der Dow schloss bei 51.849 Punkten 0,4 Prozent im Plus, an der Technologiebörse Nasdaq ging der Leitindex mit den hundert wichtigsten Werten aber um 0,4 Prozent zurück auf 29.220 Punkte. Der breiter aufgestellte S&P 500 zeigte die Orientierungslosigkeit: er schloss bei 7.358 Punkten knapp 0,1 Prozent im Minus.

Top-Thema an den US-Börsen war wieder einmal „Künstliche Intelligenz“, wobei die Meinungen auseinandergehen, ob es sich um einen künstlich aufgeblasenen Hype handelt, der die milliardenschweren Investitionen nicht rechtfertigt, oder ob man gar erst am Anfang der Revolution steht und jeder Dollar in neue Rechenzentren – notfalls auch im Weltall – sich vielfach rentieren wird.

Außerdem war der Blick wieder einmal in Richtung der Straße von Hormus gerichtet: Angesichts der Berichte über neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sank der Ölpreis stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 73,18 US-Dollar, das waren 390 Cent oder 5,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Auch der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 3.995 US-Dollar gezahlt (-2,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,13 Euro pro Gramm.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1354 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8807 Euro zu haben.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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