Pakistanische Luftschläge in afghanischer Grenzregion

Pakistan hat am Sonntag mit Luftangriffen und Bodentruppen afghanische Provinzen entlang der gemeinsamen Grenze attackiert. Nach pakistanischen Angaben wurden dabei mindestens 29 „Terroristen“ getötet.

Die afghanische Taliban-Regierung verurteilte die Aktion als „feige Tat“ und sprach von einem „Verbrechen und einer Gräueltat“. Mindestens 100 Menschen sollen demnach getötet oder verletzt worden sein – darunter viele Zivilisten.

Der pakistanische Informationsminister Attaullah Tarar erklärte, dass die Operation eine Antwort auf „jüngste Terroranschläge gegen unschuldige Menschen“ gewesen sei. Pakistan wirft Afghanistan seit langem vor, Terroristen zu beherbergen, die von dort aus Anschläge auf pakistanischem Boden verüben. Die Taliban-Regierung weist diese Vorwürfe zurück.

Kabul wiederum beschuldigt Islamabad, unprovozierte Angriffe durchzuführen, bei denen Zivilisten sterben. Pakistan spricht dagegen davon, ausschließlich militante Ziele zu bekämpfen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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