US-Börsen geben nach: Dow Jones schließt leicht im Minus

Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.305 Punkten berechnet, ein Minus von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.483 Punkten 0,2 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.809 Punkten 1,5 Prozent im Minus.

Die US-Zentralbank Federal Resere hatte bei ihrer ersten Zinssitzung unter ihrem neuen Vorsitzenden, Kevin Warsh, auf eine Begründung ihrer Zinsentscheidung verzichtet. Der Schritt war als Zeichen für einen neuen Kurs gedeutet worden, bei dem die Zentralbank selbst kaum Signale sendet und stattdessen eher versucht, Signalen der Märkte zu folgen. Am Mittwoch schilderte Warsh nun dennoch seine Sicht der Dinge. Die Preise seien zu hoch und man werde für Preisstabilität sorgen, erklärte er. Zugleich zeigte er sich davon überzeugt, dass die Inflationsrisiken gesunken seien.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1378 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8789 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.036 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 114,05 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,17 US-Dollar, das waren 178 Cent oder 2,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Nato-Generalsekretär Rutte hält Einsatz im Persischen Golf für möglich

    Nato-Generalsekretär Mark Rutte hält einen Einsatz der Allianz im Persischen Golf für möglich. „Wenn es erwünscht ist, kann die Nato helfen, selbstverständlich“, sagte Rutte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).Zwar sei ein Nato-Engagement…

    Amadeu-Antonio-Stiftung kritisiert neue Fördervorgaben für Demokratie leben Programm als intransparent

    Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat deutliche Kritik an den vom Bundesfamilienministerium verkündeten neuen Fördervorgaben für das Bundesprogramm „Demokratie leben“ geübt. Das Haber-Verfahren, nachdem sich zivilgesellschaftliche Organisationen künftig vom Verfassungsschutz vorab überprüfen lassen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert