Trump stellt Waffenstillstand mit Iran nach erneuten Gefechten infrage

Nach dem erneuten gegenseitigen Beschuss zwischen den USA und dem Iran stellt US-Präsident Donald Trump den noch geltenden Waffenstillstand offen infrage.

„Meiner Meinung nach ist es vorbei“, sagte er beim Nato-Gipfel in Ankara als Antwort auf die Frage, ob der Waffenstillstand beendet sei. Er wolle „nichts mehr mit ihnen zu tun haben“. Er werde dazu mit den US-Unterhändlern sprechen, fügte er hinzu. Diese wollten weiter verhandeln. „Was mich betrifft, ist es reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben“, so Trump.

Die USA und der Iran hatten Mitte Juni eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern besiegelte und eine 60-tägige Verhandlungsphase vorsah, um ein endgültiges, dauerhaftes Friedensabkommen zu erzielen. Allerdings hatte es zuletzt immer häufiger Verstöße gegen dieses Abkommen gegeben.

Der Iran ist allerdings nicht das einzige Land, gegen das Trump beim Nato-Gipfel wütete. Auch auf die Verbündeten ist der US-Präsident nicht gut zu sprechen – allen voran Spanien. Trump kündigte an, jeglichen Handel mit dem Land einstellen zu wollen. Hintergrund ist demnach der Streit mit Spanien über den Irankrieg.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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