Bundesregierung hofft nach Tod von US-Senator Graham auf Fortbestand von seinem „Vermächtnis“

Die Bundesregierung hofft, dass sich der Tod von US-Senator Lindsey Graham nicht negativ auf die transatlantischen Beziehungen auswirken wird.

Graham sei „ein wahrer Freund und Partner im transatlantischen Bündnis“ gewesen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Montag der dts Nachrichtenagentur. Graham habe sich gemeinsam mit weiteren Senatoren sehr für verschärfte Russland-Sanktionen eingesetzt und sich erst letzte Woche mit Präsident Donald Trump darauf verständigt. „Wir setzen darauf, dass Grahams Vermächtnis weiterlebt, und hoffen auf Umsetzung.“

Es sei nötig, den Druck auf Russland von allen Seiten zu erhöhen, damit der russische Präsident Wladimir Putin endlich zu „echten Verhandlungen“ bereit sei, fügte Meyer hinzu. „Die Unterstützung in diesem Krieg und verschärfte Russland-Sanktionen sind sicherlich Teil des politischen Vermächtnisses von Senator Graham.“

Der Republikaner war am Wochenende im Alter von 71 Jahren nach einer „plötzlichen Erkrankung“ gestorben, wie sein Büro mitteilte. Er war eines der bekanntesten Mitglieder des Senats und galt als wichtige Stimme seiner Partei in Fragen der Verteidigung und internationaler Angelegenheiten. Zudem galt er als enger Vertrauter von Trump, der auch oft als Vermittler agiert hat.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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