Stützschwelle in der Schwarzen Elster soll Wasserstand für Fische verbessern

Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat in Zusammenarbeit mit dem Landesanglerverband Brandenburg den Bau einer Stützschwelle in der Schwarzen Elster unterhalb der Brücke Plessa (Ortrander Straße) im Landkreis Elbe-Elster angekündigt. Ziel der Maßnahme sei es, den Wasserstand im Bereich der Hammergrabenmündung moderat anzuheben und damit die Lebensbedingungen für Fische sowie die Wasserstände im angrenzenden Auenwald zu verbessern, teilte das LfU am Dienstag mit.

Hintergrund der Maßnahme sind Wasserstandsverluste, die im Zuge der Beräumung von Eisenhydroxid-Schlamm in der Schwarzen Elster aufgetreten sind.

Dies hatte im Vorjahr zu einer durchschnittlichen Absenkung der Sohle um 40 bis 50 Zentimeter zwischen Plessa und Kahla geführt und nachfolgend auch den Wasserspiegel in der Strecke gesenkt. Die Bauarbeiten beginnen am 22. Juli und sollen noch im Juli abgeschlossen sein.

Für das Bauwerk werden über 200 Tonnen Wasserbausteine in Form einer Rampe in das Flussbett eingebracht und abschließend mit einer Kiesschicht abgedeckt.

Diese Bauweise soll neben der Wasserstandserhöhung auch eine wichtige Habitatfunktion für die für die Schwarze Elster charakteristischen Fischarten wie Barbe, Rapfen und Flussneunaugen sichern. Durch das Bauwerk wird der Wasserstand oberhalb der Schwelle um bis zu 30 Zentimeter angehoben.

Die Initiative des Landesanglerverbandes habe wesentlich zur Projektentwicklung beigetragen, so das LfU.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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