Generalbundesanwalt könnte nach Todesfahrt beim Berliner CSD Ermittlungen übernehmen

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD soll offenbar der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernehmen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Voraussetzung sei, dass die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Der Generalbundesanwalt soll bereits mit den Behörden in Berlin in Verbindung stehen.

Nach dem Täter wird unterdessen weiter gefahndet. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein soll. Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben.

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar. Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass „eine oder mehrere Personen“ sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein. Nach letzten Angaben waren bei der Tat am Samstagabend eine Frau getötet und 16 weitere verletzt worden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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