KI hilft beim Spielerscouting – 1. FC Köln setzt auf Daten und „menschliche Komponente“

Der Kaderplaner des 1. FC Köln, Tim Steidten, setzt in seiner Arbeit mittlerweile auch verstärkt auf künstliche Intelligenz. „KI ist immer da hilfreich, wo es um die Datenflut geht“, sagte er Sky Sport. Daten stünden in einem riesigen Ausmaß zur Verfügung, die viel wichtigere Frage sei aber, wie man sie filtere. „Dazu kommen viele Dinge im Alltag, die durch KI inzwischen deutlich erleichtert werden und hilfreich sind.“

Ganz allgemein sind Spieler laut Steidten, was die physischen Daten angeht, „nahezu gläsern“ geworden. „Gleichzeitig rekrutieren wir Menschen. Mentalität und Charakter sind natürlich auch extrem wichtig.“ Auch wenn ein Spieler datenbasiert top sei, könne es sein, dass man in den Gesprächen feststelle, dass es einfach nicht passe. Das Thema Gehalt spiele in den Datensätzen beim Scouting keine Rolle, fügte er hinzu. „Die Scouts gehen nicht mit einem Budget auf die Suche. Diese Bewertung erfolgt im zweiten Schritt, bei dem wir abwägen, ob ein möglicher Transfer in einem realistischen Rahmen abbildbar ist.“

Und am Ende sei die „menschliche Komponente“ das Entscheidende, so Steidten. „Die Daten können noch so gut sein, wenn das gegenseitige Verständnis nicht passt, gibt es keine Verpflichtung.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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