Russische Angriffe auf Ukraine: Schwere Schäden und Opfer in Odessa und Charkiw

Russische Angriffe haben in der Nacht zu Sonntag erneut in mehreren ukrainischen Städten erhebliche Schäden verursacht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass in Odessa und der umliegenden Region Reparaturarbeiten im Gange seien, um die Stromversorgung nach einem schweren Angriff auf den Energiesektor wiederherzustellen. Wohngebäude und der Hafen seien ebenfalls beschädigt, und acht Menschen hätten Verletzungen erlitten.

In Charkiw soll ein direkter Drohnenangriff derweil laut Selenskyj vier Stockwerke eines Wohnhochhauses zerstört haben. Dutzende Menschen seien verletzt worden, und zwei Personen ums Leben gekommen. In Pawlohrad kam es zu einem Angriff in der Nähe eines Einkaufszentrums und auf die Energieinfrastruktur, wobei nach ukrainischen Angaben neun Menschen, darunter vier Kinder, verletzt wurden. Es gab dem Präsidenten zufolge zudem Angriffe auf die Regionen Schytomyr, Mykolajiw, Kiew, Cherson, Sumy, Charkiw, Dnipro, Saporischschja und Donezk.

Selenskyj erklärte, dass Russland weiterhin auf „ballistischen Terror“ setze, der nicht auf eine Stadt oder Gemeinde beschränkt sei. Allein in dieser Woche seien 61 Raketen verschiedener Typen gegen die Ukraine eingesetzt worden, darunter 56, die entlang einer ballistischen Flugbahn einschlugen. Zudem seien mehr als 1.560 Angriffsdrohnen und 1.540 Luftbomben eingesetzt worden. Selenskyj forderte erneut mehr Druck und Sanktionen gegen Russland sowie eine verstärkte Luftverteidigung für die Ukraine.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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