US-Börsen geben leicht nach – Hormus-Krise treibt Ölpreis und Gold

Die US-Börsen haben am Montag leicht nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 53.975 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.755 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.620 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

Die immer noch ungeklärte Lage in der Straße von Hormus wirkt auf die Energiepreise und beschäftigt die Anleger weiterhin. Teheran teilte mit, man stehe kurz vor einer endgültigen Vereinbarung mit dem Oman über neue Schifffahrtsrouten.

Gleichzeitig pocht der Iran jedoch darauf, dass die USA zunächst verschiedene Bedingungen erfüllen müssten, bevor die strategisch bedeutsame Wasserstraße wieder geöffnet werde.

Zudem werde die Erhebung von Gebühren für die Durchfahrt erwogen. US-Präsident Donald Trump forderte seinerseits vom Iran Entschädigungszahlungen für die Opfer des Kriegs mit den USA und Israel sowie vergangener Konflikte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1543 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8663 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.390 US-Dollar gezahlt (+1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 122,27 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,57 US-Dollar, das waren 4,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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