CSU-Haushaltspolitiker Florian Dorn fordert umfassende Steuerreform bis 2029 und kompletten Abbau der kalten Progression

Angesichts der Debatte um Steuersenkungen verlangt der CSU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Florian Dorn eine umfassende Steuerreform bis 2029.

Dorn sagte der „Bild“: „Wir müssen dafür sorgen, dass es sich lohnt, mehr zu arbeiten und mehr zu verdienen. Das muss für alle Einkommen gelten: von den Gering- bis zu den Gutverdienern.“ Bis 2029 solle der Steuertarif so reformiert werden, dass es „echte Entlastungen und spürbare Anreize für Mehrarbeit“ gebe, so Dorn. Er sagte, von zusätzlichem Einkommen, beispielsweise durch Mehrarbeit, Gehaltserhöhungen oder den Wechsel von Teilzeit in Vollzeit, müsse wieder „spürbar mehr Netto übrigbleiben“. Dann könne es auch mit der Wirtschaft und auch mit den Staatseinnahmen aufwärtsgehen.

In einem ersten Schritt müsse der Bundestag aber bereits vorher dafür sorgen, „dass die kalte Progression komplett abgebaut und die Kaufkraft der Beschäftigten auch unter Berücksichtigung der Sozialabgaben erhalten wird“, sagte Dorn der „Bild“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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