Die Stadt Cottbus/Chóśebuz hat die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern wie Flüssen und Seen im gesamten Stadtgebiet verboten. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.
Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde veröffentlicht und tritt am Sonnabend in Kraft.
Das Verbot gilt ganztägig, also auch in den Abend- und frühen Morgenstunden. Es richtet sich gegen die Entnahme von Wasser mittels Pumpvorrichtung.
Die Regelung gilt bis auf Widerruf, mindestens jedoch bis einschließlich 30. September.
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz steht mit dem Verbot im Einklang mit den Landesbehörden und den umliegenden Landkreisen. Hintergründe und Daten zur Wassersituation in der Region nennt unter anderem das Pegelportal des Landes Brandenburg im Internet.

