AfD-Chefin Alice Weidel hat die Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland kritisiert und eine Rückkehr zu einer „freien Marktwirtschaft“ ohne „Verbotsentscheidungen“ gefordert.
Weidel sagte am Sonntag im ZDF-Sommerinterview, dass es „Klimawandel schon immer gegeben“ habe und die aktuellen Maßnahmen, wie der Ausstieg aus dem Verbrennermotor, die deutsche Industrie schädigten. Auf die Frage, wie die deutsche Industrie die immer stärker werdende Nachfrage nach E-Autos in China bedienen könne, erklärte Weidel, dass die AfD niemandem vorschreiben wolle, welche Motoren produziert oder nachgefragt werden sollten, und plädierte für „Markt- und Technologieoffenheit“.
Weiter forderte Weidel, dass Deutschland aus dem Euro austreten solle, da die Währung „instabil“ geworden sei und deswegen eine Umverteilung von der arbeitenden Bevölkerung zu den Vermögenden stattfinde. Sie argumentierte, dass Deutschland vor der Einführung des Euro wirtschaftlich besser dagestanden habe und eine „breite Verarmung“ der Bevölkerung eine Folge der aktuellen Währungspolitik sei.
Weidel forderte außerdem eine striktere Migrationspolitik und sprach sich für die Abschiebung von syrischen Flüchtlingen aus, deren Fluchtgrund entfallen sei. Sie kritisierte die Bundesregierungen für die Migrationspolitik seit 2015 und sagte, dass die innere Sicherheit Deutschlands darunter leide. Weidel erklärte, dass die AfD die Grenzen schließen und aus dem Schengen-Abkommen aussteigen wolle.
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